Reiseberichte

Tansania Rundreise – Safari durch Ostafrikas Naturwunder

Anreise und Start in Arusha
Die Reise beginnt am 4. Juni mit dem Flug nach Kilimanjaro. Nach der Ankunft am 5. Juni erfolgt der Transfer zur Unterkunft in Arusha, wo zwei Nächte in der Africa Safari Arusha Lodge geplant sind. Der erste Tag dient der Erholung. Am 6. Juni steht vormittags freie Zeit zur Verfügung, am Nachmittag machten wir eine geführte City Tour durch Arusha zu Fuß.

Arusha-Nationalpark – Der Beginn der Safari
Am 7. Juni startet das Safari-Abenteuer mit einer Pirschfahrt im landschaftlich abwechslungsreichen Arusha-Nationalpark. Übernachtet wird zweimal in der Africa Safari Rift Valley Lodge.

Tarangire und Lake Manyara – Elefanten, Baobabs und Seenlandschaften
Am 8. Juni führt die Route in den Tarangire-Nationalpark, bekannt für große Elefantenherden und eindrucksvolle Baobab-Bäume.
Am 9. Juni folgt eine Pirschfahrt im Lake-Manyara-Nationalpark, berühmt für Flamingos, üppige Vegetation und mit etwas Glück auch baumkletternde Löwen. Übernachtung in der Africa Safari Lake Manyara Lodge.

Lake Natron – Vulkanlandschaften und Spuren der Frühgeschichte
Am 10. Juni geht es weiter zum Lake Natron. Am Nachmittag steht eine moderate Wanderung zum Ngare-Sero-Wasserfall auf dem Programm .
Der 11. Juni beginnt mit einem Spaziergang am Flamingo-See und dem Besuch der Hominiden-Fußabdrücke – ein faszinierender Einblick in die frühe Menschheitsgeschichte.

Pololeti Game Reserve – Safari und Begegnungen mit den Maasai
Am 12. Juni erfolgt die Weiterfahrt ins Pololeti Game Reserve. Nach einem Picknick unterwegs bleibt Zeit zur freien Verfügung, optional mit einer geführten Sonnenuntergangswanderung mit einem Maasai.
Der 13. Juni bietet eine ganztägige Pirschfahrt und eine spannende Nachtpirschfahrt.

Serengeti – Das Herz der afrikanischen Tierwelt
Am 14. Juni erreichen wir die Serengeti. Zwei Nächte in der Africa Safari Ikoma Lodge ermöglichen intensive Tierbeobachtungen.
Am 15. Juni steht der zentrale Teil der Serengeti im Mittelpunkt. Eine Heißluftballonfahrt zum Sonnenaufgang war ein besonderes Erlebnis über der endlosen Savanne.

Ndutu-Ebenen – Wandersafari und offene Landschaften
Der 16. Juni beginnt mit einer zweistündigen Wandersafari im flachen Gelände. Anschließend führt die Route weiter in die Ndutu-Ebenen zur Africa Safari South Serengeti Lodge.

Ngorongoro-Krater – Ein Naturwunder
Am 17. Juni folgt die Pirschfahrt im Ngorongoro-Krater, einem der beeindruckendsten Naturreservate Afrikas. Übernachtet wird im Africa Safari Karatu Camp.

Rückreise
Am 18. Juni erfolgt der Transfer zum Flughafen Kilimanjaro und der Rückflug.
Am 19. Juni endet die Reise mit der Ankunft in Wien.

Quer durch Deutschland - Frankreich - Spanien

Die Reise begann in Dresden, wo die Vorfreude auf viele Kilometer und neue Eindrücke spürbar war. Über Limburg an der Lahn und Mainz führte der Weg zunächst durch vertraute Landschaften, vorbei an Weinbergen und dem ruhigen Lauf des Rheins. In Metz zeigte sich erstmals französisches Flair: Enge Gassen, Sandsteinfassaden und der Duft frischer Pâtisserie.

Der erste große Höhepunkt war Paris – lebendig, laut, voller Energie. Ein Spaziergang entlang der Seine, der Blick auf den Eiffelturm und ein Abend in einem kleinen Bistro machten den Aufenthalt unvergesslich. Weiter südlich, in Châtellerault und Bordeaux, wurde das Tempo ruhiger. Bordeaux beeindruckte mit seiner eleganten Altstadt und dem Gefühl, dass hier Genuss zum Lebensstil gehört.

Der Sprung über die Pyrenäen nach Bilbao brachte einen deutlichen Kulturwechsel: moderne Architektur, baskische Küche und eine frische Meeresbrise. Durch die Weite Spaniens ging es weiter nach Saragossa, wo die Basilika del Pilar majestätisch über dem Fluss Ebro thront. In Barcelona traf mediterrane Leichtigkeit auf kreative Energie – Gaudís Formen, lebhafte Märkte und das Meer prägten diesen Abschnitt. Die Besichtigung der Kirche Sagrada Família, ist natürlich ein Muss.

Zurück in Frankreich führte die Route durch Arles, wo römische Geschichte und Van-Gogh-Farben die Atmosphäre bestimmen. Nochmal kurz in den Süden nach St. Marie de la Mer und zurück durch die Camargue. Die Fahrt durch die Provence – Sault, Crestet – war geprägt von Lavendelfeldern, Hügeln und kleinen Dörfern, die im warmen Licht fast unwirklich wirkten.

Der letzte Abschnitt nach Lyon rundete die Reise ab: eine Stadt voller Kulinarik, Geschichte und urbaner Eleganz. Hier endete eine Tour, die von Kultur, Landschaft und kulinarischen Entdeckungen geprägt war – eine Reise voller Kontraste und bleibender Eindrücke.

 

Costa Rica

Reise vom 09.–30. Dezember 2021

Drei Wochen, 22 Reisetage, zwei Ozeane, fünf Nationalparks und unzählige Begegnungen mit faszinierenden Tieren - unsere Rundreise durch Costa Rica war ein unvergessliches Abenteuer. Mit Reiseleiter Adrian und Busfahrer Zorro erkundeten wir das kleine zentralamerikanische Land, das auf gerade einmal 51.100 km2 mehr Artenvielfalt beherbergt als ganz Europa.

Anreise & erste Eindrücke

Nach einer turbulenten Zugreise von Dresden nach Berlin - beinah hätten wir den Anschlussflug verpasst - landeten wir am Abend des 9. Dezembers in San Jose. Rund 12,5 Stunden Flugzeit und 7 Stunden Zeitverschiebung später begrüßte uns Costa Rica mit dem ersten kleinen Abenteuer: Reiseleiter Adrian fand sich erst nach längerer Suche am Flughafen. Erste Unterkunft war die Paradiso Orocay Lodge im Orosi-Tal auf 1.270 Metern Höhe.

Vulkane, Nationalparks & Urwald

Der Vulkan Irazú (3.432 m) mit seiner atemberaubenden Rundumsicht war einer der ersten Höhenflüge - kurz nach unserem Abstieg hüllte ihn der Nebel wieder ein. Durch die Cordillera de Talamanca führte uns eine anspruchsvolle Wanderung im Hochlandregenwald, wo wir nach langem Warten den seltenen Quetzal (der Göttervogel) erspähten. Im Manuel Antonio Nationalpark, dem kleinsten und artenreichsten des Landes, begegneten wir Kapuzineraffen, Faultieren, Schwarzleguanen und Fledermäusen, die kopfüber an Blattunterseiten schliefen.

Pazifik, Karibik & unvergessliche Tierbegegnungen

Von der Pazifikküste bei Quepos ging es über den Tortuguero-Nationalpark - nur per Boot durch enge Dschungelkanäle erreichbar - an die Karibikküste. Dort beobachteten wir, wie ein Vogel ein Stück Fisch als Köder einsetzte, um selbst einen größeren Fisch zu fangen. Im Cahuita-Nationalpark wanderten wir durch Tieflandregenwald und begegneten Nasenbären, Leguanen sowie einer natürlichen Heissquelle. Auf einer Dorfstraße rettete eine Einheimische ein Faultier über die Fahrbahn - ein berührendes Zeichen der Tierliebe der Ticos.

Kultur, Geschichte & indigenes Erbe

Cartago, die erste spanische Siedlung Costa Ricas (1563), beeindruckte mit der Basilika Nuestra Senora de los Angeles. Besonders berührend war der Besuch bei einem Bribri-Indianerstamm nahe der Grenze zu Panama: Wir erlebten das Rösten und Mahlen von Kakao auf uralten Steinen, lernten Heilpflanzen kennen und kosteten selbst gemachte heiße Schokolade. San Jose beschloss die Reise mit Nationaltheater, Goldmuseum und dem farbenprächtigem Mercado Central.

Fazit: Rasch, viel zu rasch vergingen diese drei Wochen. Costa Rica ist ein Land der Superlative: Älteste Demokratie Zentralamerikas, nahezu 100 % erneuerbarer Strom, 27 % Naturschutzfläche. Und überall das Lebensmotto der Einheimischen: Pura Vida - das reine, einfache und dankbare Leben.

Rundreise durch Polen – September/Oktober 2024

Unsere Rundreise durch Polen im September 2024 war weit mehr als eine klassische Urlaubsfahrt – sie wurde zu einer eindrucksvollen Entdeckungsreise durch ein Land voller Geschichte, kultureller Vielfalt und beeindruckender Landschaften. Auf einer Strecke von über 2.000 Kilometern führte uns der Weg von Dresden aus quer durch Polen und wieder zurück – mit zahlreichen unvergesslichen Stationen.

Bereits der erste Tag setzte den Ton für die kommenden Wochen: Mit großer Vorfreude überquerten wir bei Frankfurt (Oder) die Grenze und erreichten über Gorzów schließlich Stettin. Die Stadt überraschte uns mit ihrer lebendigen Mischung aus Geschichte und Moderne. Besonders eindrucksvoll war der „Rote Weg“, eine perfekt ausgeschilderte Route, die uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führte und uns die bewegte Vergangenheit der Stadt näherbrachte.

Weiter ging es entlang der Ostseeküste, wo Kolberg mit seinem maritimen Flair und weiten Sandstränden begeisterte. Ein absolutes Naturhighlight erwartete uns im Slowinzischen Nationalpark bei Łeba: die berühmten Wanderdünen, die uns mit ihrer Größe und Dynamik das Gefühl gaben, mitten in einer Wüstenlandschaft zu stehen.

In Danzig tauchten wir tief in die Geschichte der Hanse ein. Die prachtvollen Bürgerhäuser entlang des Königswegs, das imposante Krantor und die gewaltige Marienkirche hinterließen bleibende Eindrücke. Ein Ausflug auf die Halbinsel Hel rundete unseren Aufenthalt an der Ostsee mit Natur, Geschichte und maritimer Atmosphäre perfekt ab.

Auf dem Weg in den Osten des Landes besuchten wir die beeindruckende Marienburg in Malbork sowie die geschichtsträchtige Wolfsschanze – Orte, die uns sowohl architektonisch als auch historisch nachhaltig bewegten. In Białystok und dem nahegelegenen Białowieża-Nationalpark erlebten wir schließlich eine ganz andere Seite Polens: unberührte Natur, uralte Wälder und die faszinierende Tierwelt Europas.

Die Hauptstadt Warschau zeigte sich als spannende Metropole zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die liebevoll rekonstruierte Altstadt, die Königsroute und moderne Architektur spiegeln eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte der Stadt wider.

Ein weiterer Höhepunkt war Krakau, die ehemalige Königsstadt. Der riesige Marktplatz, die Tuchhallen und die majestätische Wawelburg versetzten uns zurück in vergangene Jahrhunderte. Der Besuch des Salzbergwerks Wieliczka, mit seinen tief unter der Erde liegenden Kapellen und Kunstwerken aus Salz, war ein einzigartiges Erlebnis.

Den Abschluss unserer Reise bildete Breslau, eine Stadt voller Charme, Brücken und kleiner Überraschungen – allen voran die berühmten Breslauer Zwerge, die wir überall in der Stadt entdeckten.

Nach 18 Tagen voller Eindrücke, Begegnungen und Erlebnisse kehrten wir schließlich nach Dresden zurück. Diese Reise hat uns nicht nur die Schönheit und Vielfalt Polens nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie bereichernd es ist, sich auf neue Kulturen und Perspektiven einzulassen. Die Erinnerungen an diese besondere Rundreise werden uns noch lange begleiten.

Entdeckungsreise  durch das Baltikum

Estland (Tag 2–7)

Nach der Anreise über München–Riga führte die erste Etappe nach Norden in Richtung Estland. Die Fahrt durch Pärnu (Cidre-Verkostung) brachte die Gruppe zur Fähre nach Saaremaa, Estlands größter Insel. Highlight war die mittelalterliche Bischofsburg von Kuressaare sowie die raue Natur mit Wacholderheiden und Halbinsel Sorve. Weiter ging es nach Haapsalu (Bischofsburg, Weiße-Dame-Legende) und schließlich nach Tallinn: Die mittelalterliche Altstadt (UNESCO), Domberg mit Alexander-Newski-Kathedrale, Rathaus aus dem 15. Jh. und das kreative Viertel Kalamaja begeisterten die Gruppe. Im Lahemaa-Nationalpark folgten Besuche der Gutshöfe Palmse, Sagadi und Vihula (Wodka-Museum, Waldpflanzaktion). Die Universitätsstadt Tartu mit dem Nationalmuseum und der beeindruckenden Domruine rundete den Estland-Abschnitt ab.

Lettland – Latgale & Durchreise (Tag 7–8)

Über die Grenze nach Lettland besichtigte die Gruppe in Aglona die bedeutendste Marienwallfahrtskirche Lettlands, eine Barockbasilika aus dem 18. Jahrhundert. In Daugavpils – der zweitgrößten Stadt Lettlands – faszinierten die vollständig erhaltene Napoleonische Festung, die multikulturelle Atmosphäre sowie das Mark-Rothko-Kunstzentrum.

Litauen (Tag 9–12)

In Vilnius (UNESCO-Altstadt) beeindruckten der Herzogpalast, die Stanislav-Kathedrale, das Künstlerviertel Užupis und das jüdische Erbe der Stadt. Das wiederaufgebaute Großfürstliche Schloss bot spektakuläre Einblicke in die Renaissancegeschichte Litauens. Kaunas überzeugte mit dem Barockjuwel Pažaislis-Kloster und der UNESCO-ausgezeichneten Zwischenkriegsarchitektur. Ein unvergesslicher Ausflug führte auf die Kurische Nehrung (UNESCO): Die riesigen Wanderdünen bei Nida, das Thomas-Mann-Haus und traditionelle Fischküche in Juodkrante hinterließen bleibende Eindrücke. Die Hafenstadt Klaipeda und das Seebad Palanga mit seinem weltberühmten Bernsteinmuseum komplettierten Litauen.

Lettland – Rückkehr nach Riga (Tag 13–14)

Über Liepaja (Jugendstilstraßen, Dreifaltigkeitskirche mit größter mechanischer Orgel der Welt, Militärhafen Karosta), die Weinverkostung in Slampe und eine Moorwanderung im Kemeri-Nationalpark sowie den malerischen Wasserfall von Kuldiga endete die Reise schließlich in Riga: Altstadt (UNESCO), Schwarzhäupterhaus, Rigaer Dom, Daugava-Flussfahrt und Besuch der berühmten Markthalle in den historischen Zeppelin-Hangars.

Persönliche Highlights & Fazit

Die Reise beeindruckte durch die Vielfalt auf engstem Raum: drei UNESCO-Welterbestätten (Tallinn, Riga, Kurische Nehrung), fünf mittelalterliche Bischofsburgen, prächtige Gutshöfe und lebendige Großstadtkultur. Kulinarisch boten Cidre-Verkostung in Pärnu, Wodka-Tasting in Vihula, geräucherter Fisch auf der Kurischen Nehrung und Weinproben in Slampe unvergessliche Geschmackserlebnisse. Die herzliche Gastfreundschaft der Menschen und die Begegnung mit der bewegten Geschichte der Region – von der mittelalterlichen Hansezeit über sowjetische Besatzung bis zur wiedergewonnenen Unabhängigkeit 1991 – machten diese Entdeckungsreise zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

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